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Hagen, 3. Juni 2009. Unter
Federführung des Bundesverbandes Flächenheizungen und
Flächenkühlungen e.V. (BVF) hat die verbändeübergreifende
Arbeitsgruppe Gewerke-Koordination einen neuen
Informationsdienst „Schnittstellenkoordination bei
Flächenheizungs- und Flächenkühlungssystemen in bestehenden
Gebäuden“ erarbeitet. Die 15 beteiligten Fachverbände
beschreiben in der neuen Fachbroschüre die Planung, den Einbau
und die Inbetriebnahme von raumflächenintegrierten Systemen der
Heizung und Kühlung.
Zunehmend werden Flächenheizungssysteme, wie z.B.
Fußbodenheizungen, Wand- und Deckenheizungen oder kombinierte
Systeme aus Flächenheizungen und Flächenkühlungen in Boden, Wand
und Decke auch in bestehenden Gebäuden eingebaut. Die am Markt
angebotene Systemvielfalt bietet Lösungen für die Sanierung,
Modernisierung und Renovierung. Insgesamt werden hier vorläufig
11 Systemlösungen in Nass- und Trockenausführung für den
nachträglichen Einbau detailliert beschrieben.
Die Fachinformation zeigt die zwischen den beteiligten Verbänden
abgestimmten gewerkeübergreifenden Zusammenhänge auf und ergänzt
die geltenden Normen und Technischen Regeln. Sie dient
hauptsächlich der Abstimmung und Koordination bei der
Herstellung von raumflächenintegrierten Heiz- und Kühlsystemen.
Die enthaltenen Checklisten und Protokolle gestatten eine
lückenlose Dokumentation der einzelnen Planungs- und
Arbeitsschritte bis zur Übergabe mangelfreier Werke. Die
Checklisten für die Herstellung von Flächenheizungs- und
Flächenkühlungssystemen dokumentieren den Bauablauf und das
Ineinandergreifen der beteiligten Gewerke. Sie sind eine
Zusammenstellung von speziellen Anforderungen für die
beschriebenen Systemlösungen und unterstützen Architekten,
Fachplaner, Bauausführende und Überwachende. Sie tragen somit
zur Sicherstellung eines optimalen Bauablaufs als auch eines
hohen Qualitätsstandards bei. Die Beachtung der die Gewerke
betreffenden Anforderungen ist durch Unterschrift zu bestätigen.
Damit bildet die neue Fachinformation für alle Beteiligten einen
praktischen Leitfaden für Planung, Ausführung und Inbetriebnahme
von nachträglich eingebauten raumflächenintegrierten Systemen
der Flächenheizung und Flächenkühlung.
Der neue Informationsdienst kann
unter: http://www.flaechenheizung.de/Planer/Planer.php
kostenlos abgerufen werden.
Die Druckversion kann für eine Schutzgebühr von 15,- Euro, zzgl.
Versandkosten bei der BVF-Geschäftsstelle bestellt werden. |

Über den BVF:
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Großes Bild
Bild 1:
Dipl.-Ing. Joachim Plate, leitet seit März 2000 als Geschäftsführer den
Bundesverband für Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. mit Sitz in
Hagen. |
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Bundesverband Flächenheizungen und Flächenkühlungen
e.V. (BVF)
Der Bundesverband Flächenheizungen
und Flächenkühlungen (BVF) e.V. – ein Zusammenschluss namhafter System-
und Komponentenanbieter – wurde 1971 gegründet.
Der BVF vertritt die Interessen seiner Mitglieder im technischen bzw.
anwendungstechnischen Bereich.
54 Firmen aus dem Bereich der Flächenheizungs- und
Flächenkühlungssysteme, sowie Komponentenanbieter und Unternehmen der
Elektroflächenheizung repräsentieren heute den BVF.
Immer mehr Mitgliedsfirmen folgen der veränderten Nachfrage und bieten
kombinierte Systeme der baukörperintegrierten Flächenheizung und
Flächenkühlung an. Für Unternehmen aus dem Bereich der stillen Kühlung
bildet der Verband somit einen neuen, interessanten Marktpartner.
Der BVF ist kompetenter Ansprechpartner für Planer, Architekten,
Handwerker, Bauherrn, Verbände, Prüfinstitute und Normungsgremien.
Erklärte Ziele sind die sachliche und produktneutrale Informationsarbeit
zu allen Themen der baukörperintegrierten Flächenheizung und
Flächenkühlung, sowie die aktive Mitarbeit im Bereich der europäischen
und internationalen Normung. Im BVF werden Güteanforderungen entwickelt,
sowie Forschungsaufträge vergeben und für die Mitglieder nutzbar
gemacht. Der Verband bildet die neutrale Diskussionsplattform der
Branche.
Der BVF versteht sich als Bindeglied zwischen Systemherstellern,
Fachplanern, Architekten und Handwerkern, bis hin zum Bauherren.
Die Flächenheizung konnte mittlerweile im Bereich des Ein- und
Zweifamilienhauses einen Marktanteil von fast 50 Prozent erreichen. Die
Nutzungsargumente der Flächenheizung und Flächenkühlung wie
Behaglichkeit, Wirtschaftlichkeit, Umweltfreundlichkeit,
Zukunftssicherheit überzeugen zunehmend. Der Bundesverband
Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V. repräsentiert durch seine
Mitgliedsunternehmen über 80 Prozent des Marktvolumens in Deutschland.
Die Flächenheizung, als ein integraler Bestandteil des Gebäudes, ist
eine Investition in die Zukunft und bietet aufgrund der niedrigen
notwendigen Heizmitteltemperaturen ein ideales Heizsystem für den
Einsatz von Wärmepumpe und Solarenergie.
Flächenheizungen und Flächenkühlungen werden nicht nur in Fußboden
verlegt, sondern können in allen raumumschließenden Flächen, also auch
in der Wand oder Decke, eingebaut sein. Somit bieten diese Systeme ein
vielfältiges Anwendungsspektrum und werden bei entsprechender
konstruktiver Ausgestaltung auch in einem zunehmenden Maße in der
Altbausanierung eingesetzt. Das Anwendungsfeld der Flächenheizung und
Flächenkühlung ist nicht auf den Wohnungsbau begrenzt, sondern findet
sich zunehmend im Bereich der Gewerbe- und Industriehallenheizung
wieder. Weitere Anwendungen sind die Freiflächenheizungen auf
Bahnsteigen, Rampen, Brücken, Freitreppen oder Flugplätzen oder
Parkdecks. Weiterhin kommen die wassergeführten Systeme als thermische
Bauteilaktivierung, bevorzugt im Bereich größerer Nutzgebäude, mit stark
zunehmender Bedeutung zum Einsatz.
Alle wichtigen Informationen können Sie im
Internet unter
www.flaechenheizung.de einsehen und herunterladen. |

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BVF-Fachseminar:
Energetische Gebäudesanierung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher
Raumheizkonzepte
Einführung: Architekten und Planer müssen eine Vielzahl von
Zielgrößen bei der Sanierung bzw. Modernisierung von Gebäuden beachten.
Die energetische Ertüchtigung des Baukörpers muss hierbei zusammen mit
der notwendigen Erneuerung der Heiztechnik eine Einheit bilden.
Brennwerttechnik, Sonnenkollektoren und Wärmepumpen nutzen die
vorhandene Energie umso besser, je geringer die notwendige
Vorlauftemperatur des Heizungssystems ist. Voraussetzung ist der
konsequente Einsatz von Flächenheizungen insbesondere bei der Sanierung
und Modernisierung bestehender Gebäude. Vielfältige Nachrüstsysteme
stehen für jeden Einsatzfall heute zur Verfügung.
Praxiswissen: Das Fachseminar gibt praxisbezogene Hinweise über
die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Handlungsbereiche und Tätigkeiten
für Planer und Fachhandwerker bei einer erfolgreichen energetischen
Gebäudesanierung.
Weiterbildung: Die Veranstaltung wird als Fortbildung für
Mitglieder der Architektenkammer NRW in den Fachrichtungen Architektur
und Innenarchitektur mit zwei Unterrichtstunden anerkannt.
Fachseminar:
Energetische Gebäudesanierung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher
Raumheizkonzepte
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| Bilder:
Fotos: BVF
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Bild 2: Neue BVF-Fachbroschüre
zum Thema Schnittstellenkoordination im Altbau. Grafik: BVF
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Bild 3: Außenansicht einer
Villa, die mit einem Flächenheizungssystem nachträglich ausgestattet wurde.
Foto: BVF
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Bild 4: Unsichtbare Heizung
und Kühlung in einem Wohnhaus über den Fußboden. Foto: BVF
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Bild 5: Nachträglicher
Dachausbau mit Fußbodenheizung.
Foto: BVF
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Bild 6: Verlegung Heizrohr
in einer Noppenplatte eines Heiz / Kühlsystems. Foto: BVF
Weitere Pressebilder fordern Sie bitte
an bei:
BVF Bundesverband
Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
Dipl.-Ing. Joachim Plate, Geschäftsführer
Hochstraße 115, D-58095 Hagen
Telefon: + 49 (0) 23 31 - 20 08 50
Telefax: + 49 (0) 23 31 - 20 08 17
E-Mail: info@flaechenheizung.de
Internet:
www.flaechenheizung.de |
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Quelle + Rückfragen: |
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Datum: 3. Juni
2009
Herausgeber:
Bundesverband
Flächenheizungen und Flächenkühlungen e.V.
Hochstraße 115
D-58095 Hagen
www.flaechenheizung.de
Kontakt:
Dipl.-Ing.
Joachim Plate
Geschäftsführer BVF
Tel.: +49 (0) 23 31 - 20 08 50
Fax: +49 (0) 23 31 - 20 08 17
E-Mail: info@flaechenheizung.de
Web:
www.flaechenheizung.de
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