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17.06.2008
Energieausweis: Sieben häufige
Missverständnisse
Worauf Käufer und Neumieter von Immobilien ab 1. Juli achten sollten.
Ab 1. Juli ist es soweit. Ab diesem Tag dürfen
potenzielle Käufer und Neumieter von älteren Wohnungen und Wohnhäusern den
Energieausweis verlangen. Kein Wunder also, dass der "Energieausweis“ und die
„Energieeinsparverordnung“ täglich in den Medien sind. Leider haben sich auch
Missverständnisse breit gemacht. Wir wollen helfen sie aufzuklären.
|Energieausweis:
Sieben häufige Missverständnisse
(Presseinfo + Foto)
01.10.2007
Energieausweis: Neue EnEV
2007 ist in Kraft
Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) gilt seit dem 1. Oktober 2007 für
alle Gebäude und deren Anlagentechnik. Zum Energieausweis nach neuer EnEV hat
Melita Tuschinski auf zwei Seiten das Wichtigste "in einer Nussschale"
zusammengefasst. Leser erhalten diese Übersicht als kostenfreie Beilage zum
"Merkblatt: Energie-Nachweise für Gebäude". Das Faltblatt ist Teil des
Info-Pakets EnEV.
|Energieausweis,
Energiepass und neue EnEV
(Info-Set bestellen)
25.04.2006
Energiepass, Energieausweis, Energiebedarfsausweis,
Wärmeschutznachweis.
Das neue Merkblatt erläutert übersichtlich und gibt
Praxis-Tipps zu den Fragen:
- Welche Gebäude sind jeweils betroffen?
- Wer ist berechtigt die Nachweise auszustellen?
- Welcher Aufwand ist zu
erwarten?
- Welches Honorar ist angemessen?
- Wie bereitet man sich für den
Energieausweis-Boom vor?
Angesprochen sind Fachleute und interessiertes Publikum, die sich mit dem Thema
"Energie-Nachweise für Gebäude" heute und zukünftig befassen wollen.
|Download:
Einleitung
INFO-Paket bestellen:
|Online
Energieausweis in der
Warteschleife?
Startschuss für Energieausweise im
Gebäudebestand!
Die vielversprechende Presseinformation der Bundesministerien
für Bau und Wirtschaft vom 7. April 2006 vertröstet zwar
weiterhin, was die Veröffentlichung des Referentenentwurfs
anbelangt, sie stellt jedoch auch klar: Eigentümer und Vermieter
haben künftig (ab In-Kraft-Treten der EnEV 2006) ein
Optionsrecht. Sie dürfen beim Energieausweis wählen zwischen dem
berechneten Energiebedarf und dem tatsächlichen
Energieverbrauch. „Damit wird ein Rahmen für einen
kostengünstigen und aussagekräftigen Energieausweis geschaffen,
der auf dem Immobilienmarkt für mehr Transparenz sorgen soll.“
argumentieren die Bundesminister. Die Fachwelt wird sicherlich
darauf vielfach regieren.
In der Warteschleife reihen sich weiterhin die Fragen:
-
Wann wird der Referentenentwurf zur
EnEV 2006 veröffentlicht?
-
Wie sind die zukünftigen Anforderungen
im Neubau und Bestand?
-
Welche Energiekennwerte sind in den
einzelnen Energieausweis widergegeben?
-
Wer darf die Energieausweise zukünftig
ausstellen?
-
Welchen Aufwand muss man erwarten und
welche Honorare darf man berechnen?
-
Welche Rechte und Pflichten ergeben
sich für daraus Bauherrn und Aussteller?
-
Ab wann sind die Energieausweise bei
Verkauf und Neuvermietung verpflichtend?
Missverständnisse zum
Energieausweis
Soviel zu den offenen Fragen.
Durch die Lande schwirren jedoch auch Missverständnisse,
Mutmaßungen, Vermutungen, Drohungen und pessimistische Unkenrufe
in der Presse und Fachkreisen:
-
Die Bezeichnungen für die
Energie-Nachweise für Gebäude werden unsachgemäß verwendet und
verwechselt: Energiepass, Gebäudeenergiepass, Gebäudepass,
Energieausweis, usw.
-
Potentiellen Käufern von Wohnungen und
Immobilien wird mit bis zu 5.000 Euro Zusatzkosten gedroht, falls
sie den freiwilligen Energiepass für ein Wohngebäude bereits jetzt
einfordern.
-
Vermieter werden in die Irre geleitet,
dass sie den Energieausweis gemäß EU-Richtlinie bereits jetzt
ausstellen lassen müssen wenn sie neue Mieter suchen.
-
Artikel bringen in der Tagespresse
Mutmaßungen zu den drohenden rechtlichen Konsequenzen, die sich aus
den Energie-Nachweisen im Baubestand zukünftig ergeben könnten.
EnEV-online schlägt die Brücke zur
Praxis
Wer erinnert sich nicht an die
Diskussionen zur Novellierung der Wärmeschutzverordnung WSVO
1995? Die Gespräche und Debatten spielten sich dazumal
hauptsächlich in der Fachpresse und in Veranstaltungen ab.
Inzwischen gehört ein Computer mit Internet-Zugang zu jedem
Arbeitsplatz und seit 1999 schlägt unser Internet-Portal
EnEV-online die Brücke von der Energieeinsparverordnung zu den
Architekten, Planern und Energieberater, die die EnEV praktisch
umsetzen. Im Online-Workshop von Februar bis Mai 2002 nahmen
über 100 Fachleute teil und erhielten Antworten auf 77 Fragen
zur EnEV-Praxis.
Wie unterstützt die Redaktion EnEV-online heute die Fachwelt und
Öffentlichkeit?
-
Sie beantwortet täglich dringende
Fragen von Fachleuten, Bauherrn und Medien.
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Zusammen mit den Autoren antwortet sie
in Fachbeiträgen auf Fragen zur EnEV-Praxis.
-
In Online-Umfragen erfährt sie über
die Probleme unserer Leser zur EnEV-Anwendung.
-
Im Online-Dialog und Gesprächen
erfährt sie welche Themen die Fachwelt interessieren.
Merkblatt zu Energie-Nachweisen
für Gebäude
Diese Zeit der „Warteschleife mit
offenen Fragen“ eröffnet jedoch für Architekten, Planer,
Energieberater und interessierte Fachleute auch vielfältige
Chancen sich neu zu orientieren, sich weiterzubilden und sich zu
spezialisieren für zukunftsträchtige Arbeitsgebiete wie die
Modernisierung im Baubestand. Bauherrn und Immobilienbesitzer
können bereits jetzt mit einem Energiepass, bzw. mit einem
freiwilligen Energieausweis, die Vorzüge ihrer Gebäude
dokumentieren und ausweisen.
In diesem Sinne will auch dieses
Merkblatt helfen:
-
Die gängigen Begriffe für
Energie-Nachweise im Neubau und Baubestand klären:
Wärmeschutznachweis, Energiebedarfsausweis, Energiepass und
Energieausweis.
-
Argumente für das Anbieten der
freiwilligen Energiepässe im Bestand bringen.
-
Überlegungen zum angemessenen Aufwand
und Honorar für Energie-Nachweise listen.
-
Einen Ausblick auf die zukünftigen
Berechtigung Energie-Nachweise auszustellen bringen.
-
Mit Hinweisen zur zukunftsorientierten
Vorbereitung auf den Energieausweis-Boom helfen.
Die Autorin
Melita Tuschinski ist seit zehn Jahren als Freie Architektin und Fachautorin in Stuttgart selbstständig
tätig. Ihr Institut für Energie-Effiziente Architektur mit
Internet-Medien ist spezialisiert auf die Beratung und Weiterbildung von
Architekten. Als Autorin hat Melita Tuschinski zahlreiche Beiträge
veröffentlicht in Fachpublikationen und Tagungsbänden. Weitere
Informationen zu ihren Aktivitäten finden Interessierte im Internet unter
www.tuschinski.de.
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Bilder:
Grafik: Tuschinski
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Bild
Bild:
Merkblatt erläutert die Begriffe Energiepass, Energieausweis,
Energiebedarfsausweis und gibt Praxis-Tipps für Nachweis-Aussteller und
Bauherrn. |
|Download:
Einleitung zum Merkblatt
(pdf-Format, 4 Seiten) |